1916

Jahr
1916
Am Fuße der Höhe 304 (bei Malancourt-Haucourt)
Die zehn Monate dauernde Schlacht um Verdun
endet ohne wesentliche Verschiebung des Frontverlaufs.
Britische Soldaten in der Schlacht an der Somme
Die Schlacht an der Somme, mit über einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten die verlustreichste Schlacht des Ersten Weltkriegs, bringt keine Veränderung des Frontverlaufs.
Soldaten der Arabischen Armee während der Arabischen Revolte 1916–1918
Im Nahen Osten beginnt die Arabische Revolte gegen das Osmanische Reich.
Soldaten der US-„Strafexpedition“ auf dem Marsch; Foto aus dem Jahr 1916
In den USA beginnt die Mexikanische Expedition unter General John J. Pershing.
Kaiser Franz Joseph auf dem Totenbett
Der Österreichische Kaiser Franz Joseph I. stirbt.
1916 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1364/65 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1908/09 (10./11. September)
Baha'i-Kalender 72/73 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1321/22 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2459/60 (südlicher Buddhismus); 2458/59 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 76. (77.) Zyklus

Jahr des Feuer-Drachen 丙辰 (seit 14. Februar, davor Holz-Hase 乙卯)

Chuch’e-Ideologie (Nordkorea) Chuch'e 5
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1278/79 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4249/50 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1294/95 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1334/35 (27./28. Oktober)
Japanischer Kalender Taishō 5 (大正元年);
Kōki 2576
Jüdischer Kalender 5676/77 (27./28. September)
Koptischer Kalender 1632/33 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1091/92
Minguo-Kalender (China) Jahr 5 der Republik
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) 1331/32 (1. März)
Seleukidische Ära Babylon: 2226/27 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2227/28 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2458/59 (1. April)
Tibetischer Kalender 1662
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1972/73 (April)

EreignisseBearbeiten

Politik und WeltgeschehenBearbeiten

Erster WeltkriegBearbeiten

Politische und diplomatische EntwicklungenBearbeiten
  • 24. Januar: Ein deutsch-afghanischer Freundschafts- und Handelsvertrag sichert Afghanistan die Anerkennung seiner Souveränität zu.
 
Plakat zur Einführung der Wehrpflicht in Großbritannien
 
António José de Almeida
 
Karl Graf von Stürgkh
 
Eidesleistung an Karl als König von Ungarn am 30. Dezember
 
David Lloyd George als Premierminister
„Heimatfront“Bearbeiten
  • Die Gruppe Internationale um Rosa Luxemburg, Franz Mehring und Karl Liebknecht organisiert sich in Deutschland reichsweit. Am 1. Januar nimmt sie die von Rosa Luxemburg in der Haft verfassten Leitsätze über die Aufgaben der internationalen Sozialdemokratie als ihr Programm an. Am 27. Januar erscheint der erste der fortan so genannten illegalen Spartakusbriefe, der die Ziele der Gruppe ausführt. Deshalb gibt der Volksmund der Gruppe den Namen Spartakus, so dass diese sich nun ihrerseits Spartakusgruppe nennt.
  • 12. Januar: Karl Liebknecht wird aus der SPD ausgeschlossen. Otto Rühle tritt daraufhin aus Solidarität selbst aus der Fraktion aus.
  • 24. März: Der SPD-Vorsitzende Hugo Haase spricht im deutschen Reichstag überraschend gegen den Krieg und die Annahme des Notetats, den die SPD-Fraktion mehrheitlich annehmen wollte. Er wird mit 17 weiteren Abgeordneten aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen und zum Rücktritt als Parteivorsitzender gezwungen. Die ausgeschlossenen Abgeordneten bilden die Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft.
  • 1. Mai: Karl Liebknecht spricht auf einer illegalen Anti-Kriegs-Kundgebung in Berlin am Potsdamer Platz und wird verhaftet. Es kommt daraufhin zu spontanen Solidaritätsstreiks mit rund 50.000 Beteiligten.
 
Plakat der Kriegsausstellung 1916
WestfrontBearbeiten
 
Preußische Soldaten zur Zeit des Ersten Weltkrieges, 1916
 
Verdun mit umliegenden Forts
  • 21. Februar: Die Schlacht um Verdun beginnt mit einem Granatenabschuss durch das im Wald von Warphémont stehende deutsche 38-cm-Schiffsgeschütz Langer Max auf Verdun, der vergeblich eine Brücke über die Maas zerstören soll. Danach eröffnen die 1220 deutschen Geschütze aller Kaliber gleichzeitig das Feuer auf die französischen Stellungen und auf das Hinterland. Die Deutschen setzen beim Angriff erstmals zwölf Fesselballone koordiniert ein. Die Feldluftschiffer liefern Informationen zur Gefechtsfeldaufklärung.
  • 21. Februar bis 18. Dezember: In der Schlacht um Verdun werden über 700.000 deutsche und französische Soldaten getötet oder verwundet. Am Ende der Schlacht stellt sich der Frontverlauf an der Westfront nahezu unverändert dar.
  • 25. Februar: Deutsche Truppen erobern Fort Douaumont.
  • 26. Februar: General Philippe Pétain wird neuer französischer Befehlshaber im Frontabschnitt um Verdun.
  • 27. Februar: Der französische Hauptmann Charles de Gaulle gerät in deutsche Kriegsgefangenschaft.
  • 1. April: Im deutsch besetzten Generalgouvernement Belgien wird die Krankenschwester Gabrielle Petit wegen Spionage für den britischen Geheimdienst hingerichtet.
  • 16. April: Das durch Frankreich erbetene Expeditionskorps der Russischen Armee in Frankreich landet in Marseille.
  • 18. April: Die überwiegend aus US-amerikanischen Kriegsfreiwilligen bestehende Escadrille La Fayette der französischen Luftstreitkräfte wird gegründet.
  • 28. April: Robert Nivelle, ein Anhänger der Offensive à outrance, wird neuer französischer Befehlshaber um Verdun.
 
Britischer Angriffsplan für den ersten Tag der Sommeschlacht
  • 24. Juni bis 30. Juni: Mit siebentägigem Trommelfeuer bereiten britische Einheiten die Schlacht an der Somme vor.
 
Karte des Schlachtfelds
  • 1. Juli: Mit der Sprengung der Lochnagar-Mine setzt die Schlacht an der Somme ein, die zur verlustreichsten Schlacht im Ersten Weltkrieg werden wird. Der 1. Juli geht als verlustreichster Tag in die britische Militärgeschichte ein. Da man auf britischer Seite davon überzeugt ist, dass die deutschen Stellungen durch das immense Geschützfeuer vernichtet worden sind, lässt man die Angriffstruppen in dichten Schützenreihen im Marschtempo vorrücken. Dort geraten sie jedoch in unerwartet starkes MG-Feuer und erleiden schwere Verluste. Nur an wenigen Stellen gelingt ihnen die Einnahme vorderster deutscher Schützengräben, die aber nach kurzer Zeit wieder aufgegeben werden müssen.
  • 3. Juli: Britische Einheiten erobern die Orte Mametz und Fricourt.
  • 6. bis 14. Juli: Der Trones-Wald bei Longueval wechselt 18 Mal den Besitzer.
  • 14. Juli: Britischen Einheiten gelingt ein tiefer Einbruch in die deutschen Stellungen.
  • 19. bis 21. Juli: Die Schlacht von Fromelles endet mit einem Desaster für die First Australian Imperial Force.
  • 15. September: Die Briten setzen in der Schlacht an der Somme erstmals Panzer im Krieg ein.
  • 24. Oktober: Das in der Schlacht um Verdun heiß umkämpfte Fort Douaumont wird von den Franzosen zurückerobert.
 
Soldaten des Royal-Warwickshire-Regiments liegen erschöpft auf dem Boden, November 1916
  • 18. November: Die Schlacht an der Somme endet. Etwa 1,2 Millionen britische, deutsche und französische Soldaten sind in der Schlacht getötet oder verwundet worden. Die Schlacht bringt den Alliierten einen geringen Geländegewinn.
Gebirgskrieg zwischen Italien und Österreich-UngarnBearbeiten
  • 11. März bis 16. März: Nur auf Verlangen der Entente findet die Fünfte Isonzoschlacht statt. Frankreich und Großbritannien wollten so eine Entlastung ihrer Soldaten in der Schlacht um Verdun erreichen. Die Verluste auf beiden Seiten liegen nach fünf Tagen bei rund 2.000 Mann.
 
Aufmarsch- und Angriffsgebiet der Frühjahrsoffensive
  • 15. Mai bis 25. Juni: Mit der Südtiroloffensive versucht Österreich-Ungarn, nach Pavia und Venedig vorzudringen, die italienischen Kräfte östlich des Piave einzukesseln und so die schwer bedrängte Isonzofront zu neutralisieren oder zumindest zu entlasten. Letzteres gelingt, wenn auch nur vorübergehend. Am 18. Juni wird der Befehl zum Rückzug erlassen. Grund dafür ist die von Russland am 4. Juni begonnene Brussilow-Offensive, deren katastrophale Auswirkungen auf die österreichisch-ungarische Ostfront nur mit Truppen aus dem Südtiroler Raum aufgefangen werden können. Man verlegt daher die Front ab der Nacht vom 24. Juni zum 25. Juni auf besser zu verteidigende Stellungen um einen Streifen von etwa drei bis vier Kilometer zurück.
  • 26. Juni bis 8. Juli: Die italienische Gegenoffensive bringt keine nennenswerten Geländegewinne.
 
Sechste Isonzoschlacht
  • 5. August: Italienische Einheiten führen Scheinangriffe südlich von Görz, bei Selz und Monfalcone durch.
  • 6. August bis 16. August: Während der Sechsten Isonzoschlacht erfolgt der erste Gasangriff österreichisch-ungarischer Truppen. Das Giftgas wird dabei im „Blasverfahren“ von Druckflaschen unter Ausnützung der Windverhältnisse auf die gegnerischen Stellungen abgelassen. Die Schlacht endet mit der Einnahme der Stadt Görz durch italienische Einheiten. Es gelingt aber nicht, über die begradigte Front hinaus weiter vorzudringen und wie geplant Triest einzunehmen.
  • 14. September bis 18. September: Die Siebente Isonzoschlacht endet nach wenigen Tagen ohne nennenswerten Erfolg für die italienischen Angreifer.
  • 9. Oktober bis 12. Oktober: In der Achten Isonzoschlacht erzielen die angreifenden Italiener einen minimalen Geländegewinn.
  • 31. Oktober bis 4. November: Die Neunte Isonzoschlacht bringt die österreichisch-ungarische Armee an den Rand des Zusammenbruchs, sie kann sich aber nachdem die italienischen Einheiten zu lange gezögert haben, wieder sammeln und die Front stabilisieren.
Ostfront und BalkanBearbeiten
 
Waffenstillstandsunterzeichnung zwischen Montenegro und Österreich-Ungarn am 25. Januar 1916 (ganz rechts: Viktor Weber von Webenau)
 
Lageentwicklung während der Offensive
 
Eroberung der Walachei und der Dobrudscha durch die Mittelmächte
  • 1. September: Bulgarien erklärt Rumänien den Krieg. Am nächsten Tag marschieren bulgarische Einheiten in der Dobrudscha ein.
  • 6. September: Bulgarisch-deutsche Truppen erobern die Festung Tutrakan.
  • 12. September: Die Alliierten beginnen mit einer Offensive an der Salonikifront in Richtung Monastir.
 
Flaggenzeremonie in Saloniki 1916
  • 9. Oktober: Die Ententemächte installieren im von ihnen besetzten Thessaloniki eine Gegenregierung unter Eleftherios Venizelos. Ziel: Sturz des griechischen Königs.
  • 17. November: Die Mittelmächte erreichen die Kleine Walachei.
  • 21. November: Die Mittelmächte erobern Craiova.
  • 25. November: Die griechische Gegenregierung erklärt dem Deutschen Reich den Krieg.
  • 29. November: Auf dem rumänischen Kriegsschauplatz nehmen die Mittelmächte den Angriff auf die Hauptstadt Bukarest auf.
  • 1. bis 6. Dezember: Die Mittelmächte besiegen Rumänien in der Schlacht am Argesch und öffnen damit den Weg nach Bukarest. Auf dem Rückzug der rumänischen Truppen in die Hauptstadt brennen diese die Öl- und Getreidefelder bei Ploiești nieder.
 
Bukarest, Parade einziehender Truppen
Osmanisches ReichBearbeiten
 
Britische Artillerie bei Scheich Saad
 
Russische Soldaten mit erbeuteten Standarten in Erzurum
 
Fenton Aylmer
 
Hussein ibn Ali
Der Krieg in den KolonienBearbeiten
  • 1. Januar: In der deutschen Kolonie Kamerun wird Jaunde von französischen und britischen Truppen besetzt.
 
Fahrt der Marie Januar bis Mai 1916
  • 9. Januar: Von Wilhelmshaven läuft der Blockadebrecher Marie aus, um die Truppen in Deutsch-Ostafrika mit Bekleidung, Medikamenten, Munition, Proviant und Waffen zu versorgen.
  • Januar: Eine große alliierte Streitmacht unter südafrikanischer Führung rückt von mehreren Seiten auf Deutsch-Ostafrika vor.
  • 15. Februar: Nachdem Carl Zimmermann mit dem Großteil der deutschen Schutztruppe in die neutrale Kolonie Spanisch-Guinea/Río Muni übergetreten ist und dort entwaffnet wurde, ergeben sich die letzten kämpfenden Einheiten der deutschen Kolonie Kamerun unter Ernst von Raben den Alliierten. Zimmermann und seine Einheiten werden bis Ende des Krieges auf die Insel Fernando Póo verbracht.
  • Nach Umrundung des Kaps der Guten Hoffnung am 4. März erreicht die Marie am 16. März unbemerkt die Sudi-Bucht in Deutsch-Ostafrika.
  • Iyasu V., Kaiser von Äthiopien, lässt den anglo-ägyptischen Südsudan angreifen. Dort haben deutsche Agenten parallel einen Aufstand christlicher Afrikaner sowie muslimischer Darfuris inszeniert, während pro-türkische Senussi aus Libyen durch Ägypten in den Nordsudan vorstoßen sollen. Iyasus Unternehmen scheitert jedoch schon im Anfang, seine deutlich unterlegenen äthiopischen Truppen werden im Mai rasch geschlagen, anglo-ägyptische Truppen stoßen im Gegenzug rasch und unaufhaltsam auf Addis Abeba vor.
  • August: Die Alliierten haben alle wichtigen Orte Deutsch-Ostafrikas bis auf Daressalam erobert.
  • 4. September: Alliierte Truppen besetzen Daressalam.
  • 27. September: Angefacht von britischen Agenten beginnt eine Revolution der Adeligen von Shewa gegen den äthiopischen Kaiser Iyasu V. mit dem Ziel, Zauditu, die Tochter Meneliks II. auf den Thron zu setzen.
  • 27. Oktober: Die Unterstützer Zauditus besiegen Iyasu und seinen Vater in der Schlacht von Segale entscheidend.
See- und LuftkriegBearbeiten
 
Französische Soldaten an Bord der La Provence 1915
 
U 35 auf Patrouille im Mittelmeer 1915
  • 26. Februar: Das deutsche U-Boot U 35 unter dem Kommando von Lothar von Arnauld de la Perière versenkt den französischen Truppentransporter Provence II vor Kap Matapan an der Südspitze der griechischen Halbinsel Peloponnes. Dabei kommen rund 1.000 Menschen ums Leben.
  • 27. Februar: Der britische Passagierdampfer Maloja wird zwei Meilen vor Dover von einem deutschen U-Boot versenkt, 155 Passagiere und Besatzungsmitglieder ertrinken. Der Untergang der Maloja ist einer der größten Verluste für die britische Reederei P & O.
  • 29. Februar: Ein Artilleriegefecht zwischen dem britischen Hilfskreuzer Alcantara und dem deutschen Hilfskreuzer SMS Greif endet mit dem Untergang beider Schiffe. 264 Männer kommen dabei ums Leben.
 
Die Sussex nach der Torpedierung
  • 24. März: Bei der Torpedierung des Dampfschiffs Sussex im Ersten Weltkrieg sinkt dieses zwar nicht, doch es kommen rund fünfzig Passagiere ums Leben, darunter der Komponist Enrique Granados und der vormalige Tennisspieler Manliffe Francis Goodbody. Mehrere US-amerikanische Passagiere werden verletzt, was US-Präsident Woodrow Wilson veranlasst, am 18. April das Ende des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs zu fordern. Die Reaktion der deutschen Regierung ist das so genannte „Sussex-Gelöbnis“ vom 4. Mai, mit dem man den Amerikanern versichert, in Zukunft keine Passagierschiffe mehr anzugreifen, Handelsschiffe nicht zu versenken, bevor man definitiv Waffen an Bord ausgemacht hat und außerdem für die Sicherheit der Passagiere und Mannschaft zu sorgen.
 
Straßenecke in Lowestoft nach der Beschießung (Freemantle Road)
 
Explosion der Queen Mary während der Skagerrakschlacht
 
Überlebende der Britannic an Bord der Scourge
  • 21. November: Der Untergang des britischen Lazarettschiffes HMHS Britannic durch eine deutsche Seemine (oder einen Torpedo) bei Griechenland kostet 30 Menschen das Leben, 40 werden verletzt.

Weitere Ereignisse in EuropaBearbeiten

 
Oster-Proklamation

Amerika und KaribikBearbeiten

 
Hauptquartier der US-Truppen in Mexiko, General Pershing und Lieutenant Collins
  • 14. März: Die Vereinigten Staaten entsenden eine Expeditionsarmee von 12.000 Mann unter dem Kommando von John Pershing nach Mexiko, um den Rebellenführer Pancho Villa zu fangen, der am 9. März einen Überfall auf die kleine Garnisonsstadt Columbus im US-Bundesstaat New Mexico verübt hat. Bis Juni gelingt es den US-Verbänden in mehreren Gefechten und Scharmützeln, die am Überfall auf Columbus beteiligten und danach in kleinen Verbänden operierenden Villistas beträchtlich zu dezimieren, sie schaffen es aber nicht, Villa gefangen zu nehmen oder zu töten. Die Präsenz US-amerikanischer Soldaten auf mexikanischem Territorium lässt dort nicht nur Villas Popularität wieder ansteigen, sondern sorgt auch für einen Dauerkonflikt mit der mexikanischen Regierung unter Staatschef Venustiano Carranza, der die US-Regierung wiederholt zum Rückzug ihrer Streitkräfte auffordert. Bewaffnete Zusammenstöße mexikanischer und US-amerikanischer Heeresverbände mit Toten und Verwundeten auf beiden Seiten bringen die beiden Staaten schließlich an den Rand eines Krieges. Die US-Streitkräfte ziehen daraufhin einen großen Teil ihrer Einheiten zurück, bleiben aber weiterhin in Mexiko präsent.
 
Der Pier nach der Explosion
  • 30. Juli: Die vermutlich durch Sabotage deutscher Agenten herbeigeführte Black-Tom-Explosion von 1000 Tonnen Munition in Jersey City tötet bis zu sieben Menschen und beschädigt die Freiheitsstatue.
  • 4. August: Die USA kaufen für 25 Mio. US-Dollar von Dänemark die Jungferninseln als Flottenstützpunkt in der Karibik.
 
US-Präsident Woodrow Wilson

ChinaBearbeiten

Yuan Shikai, der erst im Dezember des Vorjahres das Kaiserreich China ausgerufen hat, möchte einen neuen Kalender einführen und proklamiert das Jahr 5 der Republik zum Hongxian Jahr 1. Dabei stößt er jedoch nicht nur auf den Widerstand der republiktreuen Kräfte, sondern auch des Militärs. Da sein Rückhalt in der Bevölkerung sehr schwach ist, verschiebt er seine offizielle Krönung immer wieder. Am 1. März werden die Vorbereitungen offiziell eingestellt. Am 22. März wird die Monarchie wieder abgeschafft. Das Jahr Hongxian 1 wird am 23. März beendet und der Republikanische Kalender wieder eingeführt. Yuans Herrschaft als Kaiser hat damit nur 83 Tage gedauert.

 
Das Begräbnis von Präsident Yuan Shikai

Mit seinem Tod am 6. Juni endet auch Yuans Präsidentschaft und der vormalige Vizepräsident Li Yuanhong übernimmt sein Amt. Dieser beruft Duan Qirui zu seinem Premierminister und führt die Nationalversammlung und provisorische Verfassung der Republik wieder ein. Vizepräsident wird Cai E, einer der erbittertsten Gegner von Yuan, der allerdings schon im November im Alter von 33 Jahren stirbt. Als Folge der Aufstände während der kurzen Kaiserherrschaft hat die Zentralregierung in Peking die Kontrolle über große Teile des Landes verloren. Die Armee zersplittert schnell in Fraktionen sich gegenseitig bekämpfender Kriegsherren, die sogenannten Nördlichen Militaristen, und China gleitet in eine als Warlord-Ära bekannt gewordene Zeit ab.

Weitere Ereignisse in AsienBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

KriegswirtschaftBearbeiten

 
Routen des Balkanzugs und seiner Zugteile von 1916 bis 1918
  • 15. Januar: Die erste Fahrt des Balkanzugs von Berlin nach Konstantinopel, Ersatz für den seit Kriegsbeginn eingestellten Orient-Express, beginnt. Insgesamt sind zwölf Bahnverwaltungen aus Deutschland, Österreich-Ungarn, Bulgarien und dem Osmanischen Reich am Balkanzug beteiligt. Die Fahrt der zweimal wöchentlich verkehrenden Züge dauert knapp drei Tage. Der Balkanzug wird rasch beliebt und auch von prominenten Fahrgästen genutzt, obwohl er wegen des Krieges nicht als Luxuszug, sondern als normaler D-Zug eingestuft wird.
 
Adolf von Batocki

PatenteBearbeiten

UnternehmensgründungenBearbeiten

  • 7. März: Aus den Anfang des Jahres in Konkurs gegangenen Flugmaschinenwerken von Gustav Otto gehen die Bayerischen Flugzeugwerke hervor. Der Tag gilt als das offizielle Gründungsdatum der späteren Bayerischen Motoren Werke (BMW).
 
Nachbau der Boeing B & W

Wissenschaft und TechnikBearbeiten

AntarktisforschungBearbeiten

  • 16. März: Die Mitglieder der Ross Sea Party, die seit dem 15. September des Vorjahres Depots für die geplante Fahrt der Endurance-Expedition zum Südpol angelegt haben, kehren zu ihrem Basislager zurück. Ein Mann ist während der anstrengenden Tätigkeit an Skorbut und Erschöpfung gestorben. Beim Versuch, Kap Evans zu erreichen gehen am 8. Mai zwei weitere Expeditionsmitglieder verschollen.
 
Skizze, die die Bootsfahrten nach Elephant Island (grün) und von dort nach Südgeorgien zeigt (rot)
  • 8. April: Die Eisscholle, auf der sich die gestrandeten Mitglieder der Endurance-Expedition seit dem Ende des Vorjahres befinden, bricht auseinander, weshalb am nächsten Tag die Rettungsboote zu Wasser gelassen werden. Am 14. April erreichen sie die entlegene Insel Elephant Island.
 
Die Abfahrt der James Caird von Elephant Island
  • 24. April: Ernest Shackleton und fünf Mitglieder der Endurance-Expedition in der Antarktis stechen mit dem Rettungsboot James Caird von Elephant Island in See, um auf Südgeorgien Hilfe für die zurückbleibende Mannschaft zu organisieren.
  • 10. Mai: Nach einer Überfahrt mit schweren Stürmen erreichen die sechs Männer Südgeorgien und landen in King Haakon Bay. Die Insel ist jedoch nur an der Nordküste besiedelt, weshalb die Expedition das unerforschte Innere der Insel queren muss, weil der Zustand des Rettungsbootes eine Umschiffung nicht mehr zulässt.
  • 20. Mai: Nach 36-stündiger Wanderung erreichen Shackleton, Tom Crean und Frank Worsley den Walfängerort Stromness. Am nächsten Tag werden auch die übrigen drei Männer von King Haakon Bay gerettet.
  • 22. Mai: Das Schiff The Southern Sky zur Rettung der übrigen Expeditionsmitglieder verlässt Südgeorgien, trifft aber vor Elephant Island auf undurchdringliches Packeis.
  • 10. Juni: Ein von der Regierung Uruguays zur Verfügung gestellter Dampfer bricht zu einer neuerlichen Rettungsaktion auf, muss wegen des Packeises aber ebenfalls aufgeben.
 
Die auf Elephant Island zurückgelassenen Männer
  • 30. August: Nach einem neuerlichen vergeblichen Versuch gelingt es schließlich dem chilenischen Dampfer Yelcho schließlich, alle Expeditionsmitglieder von Elephant Island zu bergen.
  • Erst im September können die Männer sich auch der Rettung der Ross Sea Party zuwenden, die aber bis Ende des Jahres nicht gelingt.

MathematikBearbeiten

Naturwissenschaften und MedizinBearbeiten

 
Albert Einstein

Lehre und ForschungBearbeiten

SonstigesBearbeiten

 
Bau der Eisenbahnbrücke über den Amur bei Chabarowsk

KulturBearbeiten

ArchitekturBearbeiten

FilmBearbeiten

  • 15. Mai: Der Stummfilm The Floorwalker (Der Ladenaufseher) von und mit Charlie Chaplin erscheint in den Vereinigten Staaten. Es ist der erste Film Chaplins für Mutual Films. Höhepunkt der Handlung ist eine turbulente Verfolgungsjagd auf einer Rolltreppe.
  • Am 21. August läuft der Dokumentar- und Propagandafilm The Battle of the Somme in den britischen Kinos an. Innerhalb von sechs Wochen sehen ihn etwa 20 Millionen Menschen – fast die Hälfte der damaligen Bevölkerung.
 
Szenenbild aus Intoleranz

LiteraturBearbeiten

Musik und TheaterBearbeiten

 
Hugo Ball bei einer Vorstellung im Cabaret Voltaire, 1916
 
Jan Brandts Buys

GesellschaftBearbeiten

 
Karte mit dem zeitlichen und geografischem Verlauf der Angriffe

KatastrophenBearbeiten

  • 14. Januar: Bei einem Sturm brechen an der niederländischen Zuidersee die Deiche. Große Gebiete werden überschwemmt.
  • 16. Januar: Ein großer Teil der norwegischen Stadt Bergen wird von einem Großbrand vernichtet.
  • 5. März: Vor Santos an der brasilianischen Küste läuft der spanische Luxusliner Príncipe de Asturias auf einen Felsen und sinkt in nur fünf Minuten. 445 Passagiere und Besatzungsmitglieder sterben. Es handelt sich um eine der größten Tragödien in der Geschichte der spanischen Dampfschifffahrt.
 
Nantou nach dem Beben
  • 28. August: Im relativ dünn besiedelten Landkreis Nantou in China beginnt eine Reihe von Erdstößen, die bis zum 7. Januar 1917 71 Menschenleben kostet. Die Land- und Forstwirtschaft erleidet schwere Schäden.
 
Dessendorf nach dem Dammbruch
  • 18. September: Beim Bruch der Talsperre an der Weißen Desse im Isergebirge sterben 62 Menschen. 33 Häuser sind ganz verschwunden, 69 stark beschädigt. 307 Menschen werden obdachlos und 1020 verlieren ihre Arbeitsplätze.
  • 3. November: Vor Greenore an der Küste der irischen Grafschaft County Louth sterben bei der Kollision der Passagierfähre Connemara mit einem Kohlenfrachter 90 Menschen.
  • 13. Dezember: Durch eine Nasschneelawine kommen auf der Marmolata rund 300 Soldaten ums Leben, die im italienisch-österreichischen Gebirgskrieg gekämpft haben.

Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.

Natur und UmweltBearbeiten

 
Capulin Volcano 1916

SportBearbeiten

NobelpreiseBearbeiten

Preis Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
Nobelpreis für Physik nicht verliehen
Nobelpreis für Chemie nicht verliehen
Nobelpreis für Physiologie oder Medizin nicht verliehen
Nobelpreis für Literatur Verner von Heidenstam
(1859–1940)
Schweden  Schweden „als eine Anerkennung seiner Bedeutung als Wortführer einer neuen Epoche in unserer schönen Literatur“  
Friedensnobelpreis nicht verliehen

GeborenBearbeiten

JanuarBearbeiten

FebruarBearbeiten

MärzBearbeiten

 
Harold Wilson
  • 11. März: Harold Wilson, britischer Politiker und Premierminister († 1995)
  • 13. März: Jacque Fresco, US-amerikanischer Futurologe († 2017)
  • 13. März: Frank Licht, US-amerikanischer Politiker († 1987)
  • 14. März: Ove Andersson, schwedischer Fußballspieler († 1983)
  • 15. März: Charley Brock, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1987)
  • 15. März: Gomikawa Jumpei, japanischer Schriftsteller († 1995)
  • 15. März: Harry James, amerikanischer Trompeter und Bandleader († 1983)
  • 15. März: Blas de Otero, spanischer Lyriker († 1979)
  • 16. März: Gerhard Ernst Erich Ahnfeldt, deutscher Zeichner und Maler († 1964)
  • 16. März: Mercedes McCambridge, US-amerikanische Schauspielerin († 2004)
  • 16. März: Benjamin A. Smith, US-amerikanischer Politiker († 1991)
  • 18. März: Winton Dean, englischer Musikwissenschaftler († 2013)
  • 18. März: Louis Toebosch, niederländischer Komponist und Professor († 2009)
  • 20. März: Pierre Messmer, französischer Politiker († 2007)
  • 21. März: Ken Wharton, englischer Formel-1-Rennfahrer († 1957)
  • 25. März: Nikolai Peiko, russischer Komponist († 1995)
  • 25. März: Jean Rogers, US-amerikanische Schauspielerin († 1991)
  • 26. März: Christian Boehmer Anfinsen, US-amerikanischer Biochemiker († 1995)
  • 26. März: James Gayfer, kanadischer Militärkapellmeister, Klarinettist, Organist und Chorleiter, Komponist und Musikpädagoge († 1997)
  • 26. März: Sterling Hayden, US-amerikanischer Schauspieler und Autor († 1986)
  • 28. März: Jess Willard, US-amerikanischer Country-Musiker († 1959)
  • 29. März: Jacob Asher, britischer Kameramann († 1991)
  • 29. März: Eugene McCarthy, US-amerikanischer Politiker († 2005)
  • 30. März: Carl Helmut Steckner, deutscher Maler, Journalist und Regionalforscher († 2003)

AprilBearbeiten

 
Gregory Peck, 1973
  • 05. April: Gregory Peck, US-amerikanischer Schauspieler († 2003)
  • 07. April: Robert Freitag, österreichischer Schauspieler († 2010)
  • 09. April: Eladio Acosta Arteaga, kolumbianischer Ordensgeistlicher und Erzbischof vom Erzbistum Santa Fe de Antioquía († 2012)
  • 10. April: Bel Abbey, US-amerikanischer Indianerforscher und Volkskundler († 1992)
  • 10. April: Hans-Egon Hass, deutscher Jurist, Germanist und Hochschullehrer († 1969)
  • 11. April: Alberto Ginastera, argentinischer Komponist († 1983)
  • 11. April: Hartwig Zürn, deutscher Prähistoriker und Landeskonservator in Nordwürttemberg († 2001)
  • 12. April: Robert Austrian, US-amerikanischer Bakteriologe, Immunologe und Mediziner († 2007)
  • 12. April: Movita Castaneda, US-amerikanische Filmschauspielerin († 2015)
  • 12. April: Russell Garcia, US-amerikanischer Komponist und Arrangeur († 2011)
  • 14. April: Henning von Arnim, deutscher Oberfinanzpräsident († 1990)
  • 14. April: Paul Bürks, deutscher Schauspieler, Synchron- und Hörspielsprecher († 1995)
  • 14. April: Pehr Edman, schwedischer Biochemiker († 1977)
  • 17. April: Sirimavo Bandaranaike, Premierministerin von Sri Lanka († 2000)
  • 18. April: José Joaquín Trejos Fernández, costa-ricanischer Politiker († 2010)
  • 19. April: Bruno Chizzo, italienischer Fußballspieler († 1969)
  • 19. April: Gerhard Wendland, deutscher Schlagersänger († 1996)
  • 20. April: Phil Walters, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 2000)
  • 21. April: George Arents, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1992)
  • 21. April: Eldon Rathburn, kanadischer Komponist, Pianist, Organist und Musikpädagoge († 2008)
 
Yehudi Menuhin (links) mit Paulo Coelho, 1999

MaiBearbeiten

 
Glenn Ford, 1979
  • 01. Mai: Glenn Ford, US-amerikanischer Schauspieler († 2006)
  • 01. Mai: Rong Yiren, chinesischer Kaufmann, Politiker und Ex-Vizepräsident von China († 2005)
  • 05. Mai: Weli Muhadow, turkmenischer Komponist († 2005)
  • 06. Mai: Robert Henry Dicke, US-amerikanischer Physiker und Astrophysiker († 1997)
  • 07. Mai: Alejo Benedicto Gilligan, argentinische Bischof († 2007)
  • 08. Mai: Chinmayananda, Begründer der Chinmaya-Mission († 1993)
  • 08. Mai: João Havelange, brasilianischer Fußballfunktionär († 2016)
  • 10. Mai: Milton Babbitt, US-amerikanischer Komponist († 2011)
  • 10. Mai: Alfred Weidenmann, deutscher Jugendbuchautor und Regisseur († 2000)
  • 11. Mai: Camilo José Cela, spanischer Schriftsteller und Nobelpreisträger († 2002)
  • 13. Mai: Jack Anglin, US-amerikanischer Country-Sänger († 1963)
  • 13. Mai: Margot Antillano, venezolanische Theater-, Fernseh- und Filmschauspielerin († 1975)
  • 14. Mai: Hermann Böhm, deutscher Motorradrennfahrer († 1983)
  • 14. Mai: Lance Dossor, britisch-australischer Pianist und Professor († 2005)
  • 14. Mai: Del Moore, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker († 1970)
  • 15. Mai: Vera Gebuhr, dänische Schauspielerin († 2014)
  • 16. Mai: Ephraim Katzir, israelischer Naturwissenschaftler und Politiker († 2009)
  • 17. Mai: Bele Bachem, deutsche Grafikerin, Buchillustratorin und Bühnenbildnerin († 2005)
  • 17. Mai: Lenka Reinerová, deutsch-tschechische Schriftstellerin und Journalistin († 2008)
  • 19. Mai: Blair Lee III., US-amerikanischer Politiker († 1985)
  • 20. Mai: Luise Ermisch, Aktivistin und Kandidatin des Politbüros des ZK der SED († 2001)
  • 20. Mai: Carl Malsch, Propst in Jerusalem, Hauptpastor in Hamburg († 2001)
  • 20. Mai: Trebisonda Valla, italienische Leichtathletin und Olympiasiegerin († 2006)
  • 21. Mai: Erich Dittmann, deutscher Maler, Grafiker, Zeichner († 1999)
  • 21. Mai: Martinus Osendarp, niederländischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer († 2002)
  • 21. Mai: Harold Robbins, US-amerikanischer Schriftsteller († 1997)
  • 21. Mai: Tan Siew Sin, malayischer Finanzminister († 1988)
  • 22. Mai: Gleason L. Archer, US-amerikanischer Altertumswissenschaftler und Alttestamentler († 2004)
  • 22. Mai: Gordon Binkerd, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge († 2003)
  • 22. Mai: Arno Peters, deutscher Historiker, Geograph und Ökonom († 2002)
  • 22. Mai: Alfred Pfeifle, deutscher Tenor († 1986)
  • 22. Mai: Anna Teluren, deutsche Schauspielerin und Theaterregisseurin († 2018)
  • 23. Mai: Horst Krüger, deutscher General († 1989)
  • 24. Mai: Ottilie Graszl, österreichische Tischtennisspielerin († 1993)
  • 26. Mai: Halil İnalcık, türkischer Historiker († 2016)
  • 26. Mai: Moondog, US-amerikanischer Komponist († 1999)
  • 28. Mai: Walker Percy, US-amerikanischer Schriftsteller († 1990)
  • 28. Mai: Christa Siems, deutsche Volksschauspielerin († 1990)
  • 29. Mai: Simone Berteaut, französische Autorin († 1975)
  • 29. Mai: Arthur Seldon, britischer Ökonom († 2005)
  • 30. Mai: Joseph William Kennedy, US-amerikanischer Physiker († 1957)
  • 31. Mai: Bernard Lewis, britisch-amerikanischer Publizist und Historiker († 2018)

JuniBearbeiten

 
Francis Crick
  • 08. Juni: Francis Crick, englischer Physiker und Biochemiker († 2004)
  • 08. Juni: Adolph Hofner, US-amerikanischer Country-Musiker († 2000)
  • 09. Juni: Jurij Brězan, sorbischer Schriftsteller († 2006)
 
Robert McNamara, 1961

JuliBearbeiten

 
Edward Heath, 1966

AugustBearbeiten

 
Richard Stücklen mit Bundespräsident Richard von Weizsäcker

SeptemberBearbeiten

  • 01. September: Dorothy Bundy, US-amerikanische Tennisspielerin († 2014)
  • 01. September: Heinrich Schiemann, deutscher Wissenschaftsjournalist († 2002)
  • 02. September: Liu Baiyu, chinesischer Schriftsteller und Kulturpolitiker († 2005)
  • 03. September: Alexander Koblenz, lettischer Schachspieler, -trainer und -journalist († 1993)
  • 03. September: Helmut Sinn, deutscher Flieger und Uhrenhersteller († 2018)
  • 05. September: Daniel Paul Arulswamy, Bischof von Kumbakonam († 2003)
  • 08. September: René Touzet, kubanischer Pianist, Komponist und Bandleader († 2003)
  • 09. September: Peter Beauvais, deutscher Regisseur († 1986)
  • 09. September: Tatjana Lietz, lettisch-deutsche Malerin, Sprach- und Kunstlehrerin († 2001)
  • 10. September: Jack M. Campbell, US-amerikanischer Politiker († 1999)
  • 10. September: Heinrich Heitsch, Berufsoffizier, Generalleutnant der NVA, († 1986)
  • 11. September: Josef Gauchel, deutscher Fußballspieler († 1963)
  • 12. September: William Alonzo Anderson, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 1981)
  • 12. September: Tony Bettenhausen, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1961)
  • 12. September: Mary Stewart, britische Schriftstellerin († 2014)
  • 13. September: Roald Dahl, walisischer Schriftsteller († 1990)
  • 14. September: Luis Corvalán, chilenischer Politiker und Generalsekretär der KP Chiles († 2010)
  • 15. September: Antonio Branca, Schweizer Formel-1-Rennfahrer († 1985)
  • 15. September: Ettore Puricelli, uruguayisch-italienischer Fußballspieler und -trainer († 2001)
  • 16. September: Robert Bradshaw, Politiker von St. Kitts und Nevis († 1978)
  • 17. September: Jumdschaagiin Tsedenbal, Politiker der Mongolischen Volksrepublik († 1991)
  • 20. September: Rudolf-August Oetker, deutscher Unternehmer († 2007)
  • 20. September: Paul Parin, Schweizer Ethno-Psychoanalytiker und Schriftsteller († 2009)
  • 21. September: Luis Carlos Meyer, kolumbianischer Sänger und Komponist († 1998)
  • 23. September: Aldo Moro, italienischer christdemokratischer Politiker († 1978)
  • 23. September: Omar Ali Saifuddin III., Sultan von Brunei († 1986)
  • 23. September: Günter Poser, deutscher Admiral und Politiker († 2003)
  • 25. September: Jessica Anderson, australische Schriftstellerin († 2010)
  • 25. September: Tolia Nikiprowetzky, russischer Komponist († 1997)
  • 25. September: Friedrich Thielen, deutscher Politiker († 1993)
  • 26. September: Fritz Köthe, deutscher Maler und Grafiker († 2005)
  • 27. September: Eckhard Hess, US-amerikanischer Psychologe und Ethologe († 1986)
  • 28. September: Peter Finch, britischer Theater- und Filmschauspieler († 1977)
  • 28. September: Ernst Wille, deutscher Maler († 2005)
  • 29. September: Minao Shibata, japanischer Komponist († 1996)
  • 29. September: Josef Traxel, deutscher Tenor († 1975)
  • 30. September: Hassan Abdulaziz al-Saaty, ägyptischer Soziologe

OktoberBearbeiten

  • 02. Oktober: Leonard C. Lewin, US-amerikanischer Schriftsteller und Satiriker († 1999)
  • 02. Oktober: Ángel Suquía, Erzbischof von Madrid und Kardinal († 2006)
  • 03. Oktober: Ardyth Alton, US-amerikanische Cellistin und Musikpädagogin († 2007)
  • 03. Oktober: Louise Behrend, US-amerikanische Geigerin und Musikpädagogin († 2011)
  • 03. Oktober: James Herriot, englischer Tierarzt und Schriftsteller († 1995)
  • 03. Oktober: Russell W. Peterson, US-amerikanischer Politiker († 2011)
  • 04. Oktober: Witali Ginsburg, russischer Physiker und Nobelpreisträger († 2009)
  • 05. Oktober: Wolfram Röhrig, deutscher Pianist und Dirigent († 1998)
  • 06. Oktober: Vern Sneider, US-amerikanischer Schriftsteller († 1981)
  • 06. Oktober: Franz Vit, deutscher Politiker († 2005)
  • 07. Oktober: Walt Whitman Rostow, US-amerikanischer Ökonom, Wirtschaftshistoriker und Politiker († 2003)
  • 10. Oktober: Bernard Heuvelmans, belgisch-französischer Zoologe († 2001)
  • 11. Oktober: Luis Kalaff, dominikanischer Sänger, Gitarrist und Komponist († 2010)
  • 12. Oktober: Wilhelm Muster, österreichischer Schriftsteller und literarischer Übersetzer († 1994)
  • 14. Oktober: Jack Arnold, US-amerikanischer Filmregisseur († 1992)
  • 15. Oktober: Hassan Gouled Aptidon, dschibutischer Politiker († 2006)
  • 15. Oktober: Karl Ebert, Weihbischof des Apostolischen Administrators in Erfurt und Meiningen († 1974)
  • 15. Oktober: Fritz Wedel, deutscher Politiker († 1964)
  • 16. Oktober: Werner Buxa, deutscher Offizier und Autor († 1998)
  • 16. Oktober: Pierre Meyrat, französischer Automobilrennfahrer († 1969)
  • 17. Oktober: Knut von Kühlmann-Stumm, deutscher Politiker († 1977)
  • 17. Oktober: Tadeusz Paciorkiewicz, polnischer Komponist und Musikpädagoge († 1998)
  • 17. Oktober: Friedrich Schoenfelder, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2011)
  • 18. Oktober: Anthony Dawson, britischer Schauspieler († 1992)
  • 19. Oktober: Karl-Birger Blomdahl, schwedischer Komponist und Dirigent († 1968)
  • 19. Oktober: Jean Dausset, französischer Mediziner und Hämatologe († 2009)
  • 19. Oktober: Emil Gilels, russischer Pianist († 1985)
  • 20. Oktober: Hans Walter Berg, Auslandskorrespondent der ARD in Asien († 2003)
  • 22. Oktober: Erwin Ammann, deutscher Politiker († 2000)
  • 22. Oktober: Fanita English, US-amerikanische Psychoanalytikerin
  • 23. Oktober: Philip Rosenthal, deutscher Unternehmer und Politiker († 2001)
  • 23. Oktober: Maria Rosseels, flämisch-belgische Schriftstellerin und Journalistin († 2005)
  • 24. Oktober: Pierre Sancan, französischer Pianist, Dirigent und Komponist († 2008)
  • 25. Oktober: Noel Gilroy Annan, britischer Nachrichtendienstoffizier († 2000)
  • 25. Oktober: Max Caflisch, Schweizer Typograf, Buchgestalter und Schrift-Kenner († 2004)
 
François Mitterrand, 1984
  • 26. Oktober: François Mitterrand, französischer Politiker, Staatspräsident von Frankreich († 1996)
  • 27. Oktober: Kazimierz Brandys, polnischer Schriftsteller († 2000)
  • 28. Oktober: Erich Mende, deutscher Jurist und Politiker († 1998)
  • 28. Oktober: Simon Pierre Tchoungui, kamerunischer Politiker († 1997)
  • 29. Oktober: Slim Aarons, US-amerikanischer Fotograf († 2006)
  • 30. Oktober: Kurt Hübner, deutscher Theaterregisseur, Schauspieler und Theaterintendant († 2007)
  • 30. Oktober: Charles E. Potter, US-amerikanischer Politiker († 1979)
  • 30. Oktober: Heinz Spitzner, deutscher Schauspieler († 1992)
  • 31. Oktober: Earl Songer, US-amerikanischer Country-Musiker († 1972)

NovemberBearbeiten

  • 03. November: Harry Lampert, US-amerikanischer Cartoonist und Autor († 2004)
  • 05. November: Franz K. Opitz, Schweizer Maler und Fotograf († 1998)
  • 05. November: Madeleine Robinson, französische Schauspielerin († 2004)
  • 06. November: Ray Conniff, US-amerikanischer Komponist, Arrangeur, Orchesterleiter und Posaunist († 2002)
  • 07. November: Joe Bushkin, US-amerikanischer Jazzpianist († 2004)
  • 08. November: Peter Weiss, deutscher Schriftsteller, Maler und Graphiker († 1982)
  • 09. November: Fernando Fernández, mexikanischer Schauspieler, Sänger, Drehbuchautor und Regisseur († 1999)
  • 09. November: Helmut Wandmaker, deutscher Unternehmer und Buchautor († 2007)
  • 10. November: Louis le Brocquy, irischer Maler († 2012)
  • 10. November: Paul Leyhausen, deutscher Zoologe und Verhaltensforscher († 1998)
  • 11. November: Robert Carr, Baron Carr of Hadley, britischer Politiker († 2012)
  • 11. November: Wilhelm Stäglich, deutscher Richter und Revisionist († 2006)
  • 12. November: Paul Emery, britischer Automobilrennfahrer und Konstrukteur († 1993)
  • 12. November: Jean Papineau-Couture, kanadischer Komponist († 2000)
  • 12. November: Talbot Rothwell, britischer Autor und Drehbuchautor († 1981)
  • 14. November: Roger Apéry, griechisch-französischer Mathematiker († 1994)
  • 14. November: Sherwood Schwartz, US-amerikanischer Fernsehproduzent und Drehbuchautor († 2011)
  • 16. November: Herbert C. Abramson, US-amerikanischer Musikproduzent († 1999)
  • 17. November: Shelby Foote, US-amerikanischer Schriftsteller und Historiker († 2005)
  • 17. November: George Silk, US-amerikanischer Kriegs- und Sportfotograf († 2004)
  • 21. November: Sid Luckman, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1998)
  • 23. November: Michael Gough, britischer Schauspieler († 2011)
  • 23. November: Ken Kavanaugh, US-amerikanischer American-Football-Spieler und -Trainer († 2007)
  • 24. November: Forrest J. Ackerman, US-amerikanischer Herausgeber, Verleger und Autor († 2008)
  • 27. November: Chick Hearn, US-amerikanischer Sportreporter († 2002)
  • 27. November: Bernhard Hartmann, deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Betriebswirt († 1989)
  • 28. November: Ramón José Velásquez, venezolanischer Politiker und Präsident († 2014)
  • 29. November: Valentino Bucchi, italienischer Komponist († 1976)
  • 29. November: John Arthur Love, US-amerikanischer Politiker († 2001)
  • 29. November: Gerhard Wacher, deutscher Politiker († 1990)
  • 30. November: Günter Ortmann, deutscher Handballspieler († 2002)
  • 30. November: Heinz Raack, deutscher Tischtennisspieler († 2003)

DezemberBearbeiten

  • 01. Dezember: Frans Hendrik Breukelman, niederländischer reformierter Pfarrer und Theologieprofessor († 1993)
  • 02. Dezember: Charlie Ventura, US-amerikanischer Jazzmusiker († 1992)
  • 05. Dezember: Paul Aste, österreichischer Rennrodler und Bobsportler
  • 06. Dezember: Kristján Eldjárn, isländischer Präsident († 1982)
  • 07. Dezember: Jean Carignan, kanadischer Fiddle-Spieler († 1988)
  • 08. Dezember: Richard Fleischer, US-amerikanischer Regisseur († 2006)
  • 08. Dezember: Ernst Maria Lang, deutscher Architekt und Karikaturist († 2014)
  • 09. Dezember: Dieter Andersen, deutscher Geistlicher, Landessuperintendent des Sprengels Lüneburg und Bischof († 1994)
 
Kirk Douglas
 
Maurice Wilkins
  • 15. Dezember: Maurice Wilkins, neuseeländischer Physiker († 2004)
  • 16. Dezember: Gerhard Dabel, deutscher Schriftsteller und Leiter der Dienststelle Kinderlandverschickung bei der Reichsjugendführung († 1984)
  • 18. Dezember: Betty Grable, US-amerikanische Schauspielerin und Pin-Up-Girl († 1973)
  • 18. Dezember: John Simms, US-amerikanischer Politiker († 1975)
  • 18. Dezember: Karl Schnell, deutscher General († 2008)
  • 18. Dezember: Anselm Strauss, US-amerikanischer Soziologe († 1996)
  • 19. Dezember: Roy Ward Baker, britischer Filmregisseur und -produzent († 2010)
  • 19. Dezember: Elisabeth Noelle-Neumann, deutsche Meinungsforscherin († 2010)
  • 19. Dezember: Jack Charles Stanmore Agazarian, armenisch-französisch-britischer Agent († 1945)
  • 20. Dezember: Gonzalo Rojas, chilenischer Dichter († 2011)
  • 23. Dezember: Dino Risi, italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor († 2008)
  • 24. Dezember: Hans Affentranger, Schweizer Automobilrennfahrer († 2005)
  • 24. Dezember: Lalo Guerrero, US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter († 2005)
  • 24. Dezember: Carlo Rustichelli, italienischer Filmmusikkomponist († 2004)
  • 25. Dezember: Ahmed Ben Bella, algerischer Politiker und Staatschef († 2012)
  • 25. Dezember: Graciela Naranjo, venezolanische Sängerin und Schauspielerin († 2011)
  • 26. Dezember: Helmut Eder, österreichischer Komponist († 2005)
  • 26. Dezember: Rüdiger Proske, deutscher Journalist und Buchautor († 2010)
  • 27. Dezember: Werner Baumbach, deutscher General der Kampfflieger und Bomberpilot im Zweiten Weltkrieg († 1953)
  • 27. Dezember: Friedrich von Bömches, deutscher Maler († 2010)
  • 27. Dezember: Johnny Frigo, US-amerikanischer Jazzbassist und -violinist († 2007)
  • 30. Dezember: Georg Årlin, schwedischer Schauspieler († 1992)

Genaues Geburtsdatum unbekanntBearbeiten

GestorbenBearbeiten

Januar/FebruarBearbeiten

 
Ernst Mach, 1900
  • 19. Februar: Ernst Mach, Physiker, Philosoph und Wissenschaftstheoretiker (* 1838)
  • 20. Februar: Klas Pontus Arnoldson, schwedischer Journalist, Politiker und Friedensnobelpreisträger (* 1844)
  • 28. Februar: Henry James, britischer Schriftsteller (* 1843)

März/AprilBearbeiten

  • 02. März: Carmen Sylva, rumänische Königin und Schriftstellerin (* 1843)
 
Franz Marc, 1910

Mai/JuniBearbeiten

 
Karl Schwarzschild
 
Gorch Fock, 1916

Juli/AugustBearbeiten

 
William Ramsay

September/OktoberBearbeiten

November/DezemberBearbeiten

 
Franz Joseph I., 1910
  • 21. November: Franz Joseph I., Kaiser von Österreich, König von Böhmen und Apostolischer König von Ungarn (* 1830)
  • 22. November: Jack London, US-amerikanischer Schriftsteller (* 1876)
  • 23. November: Lanoe Hawker, britischer Militärpilot im Ersten Weltkrieg (* 1890)
  • 23. November: Eduard Nápravník, tschechischer Dirigent und Komponist (* 1839)
  • 24. November: Adelheid Marie von Anhalt-Dessau, Herzogin von Nassau und Großherzogin von Luxemburg (* 1833)
 
Hiram Maxim

Genaues Todesdatum unbekanntBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: 1916 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien